Wie Journalist:innen das IFG für ihre Recherchen nutzen können
02/08/2025 2026-02-24 20:04Wie Journalist:innen das IFG für ihre Recherchen nutzen können
- Das IFG ist ein mächtiges Werkzeug für Journalist:innen
- Was ist FOI / FOIA?
- Welche Geschichten lassen sich mit dem IFG aufdecken?
- So schreiben Sie eine gute IFG-Anfrage
- So stellen Sie eine Anfrage
- Was tun mit den erhaltenen Daten?
- Umgang mit Ablehnung und Gegenwehr
- Ressourcen für Journalist:innen
1. Das IFG ist ein mächtiges Werkzeug für Journalist:innen
Informationsfreiheitsgesetze (FOI – Freedom of Information) gehören zu den wirkungsvollsten Werkzeugen im journalistischen Alltag. Sie machen ein grundlegendes demokratisches Prinzip – das Recht der Öffentlichkeit auf Wissen – zu einem einklagbaren Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten, Daten und Entscheidungen.
Mit einer präzise formulierten Anfrage können Journalist:innen aufdecken, wie Steuergeld verwendet wird, wer politische Entscheidungen beeinflusst oder wie Behörden mit Krisen hinter verschlossenen Türen umgehen.
In Europa und weltweit haben FOI- und FOIA-Gesetze (Freedom of Information Act) zahlreiche große Enthüllungsgeschichten ermöglicht: über Misswirtschaft in der Verwaltung, Interessenkonflikte, Lobbying, Mängel in Gesundheitssystemen und vieles mehr. Diese Geschichten begannen nicht mit einem Leak oder einer anonymen Quelle – sondern mit einer klug gestellten Anfrage.
In Österreich tritt am 1. September 2025 das neue Informationsfreiheitsgesetz (IFG) in Kraft. Damit endet die bisherige Praxis, amtliche Informationen standardmäßig geheim zu halten. Journalist:innen erhalten ein neues Recht: Informationen, Dokumente, E-Mails, Verträge und viele andere amtliche Unterlagen können aktiv angefordert und eingefordert werden.
Diese Seite bietet Journalist:innen praktische Hilfestellungen: Wie stelle ich eine Anfrage? Was kann ich verlangen? Wie gehe ich gegen Ablehnungen vor? Wo finde ich Vorlagen, Tools und Beispiele? Ob Politik, Bildung, Umwelt oder Gesundheit – das IFG kann Recherchen vertiefen und sichtbar machen, was Machtstrukturen zu verbergen versuchen.
2. Was ist FOI / FOIA?
FOI-Gesetze (Freedom of Information) geben allen Menschen – insbesondere Journalist:innen – das Recht, Informationen von öffentlichen Stellen zu erhalten.
In Europa spricht man meist vom „Informationszugangsgesetz“ oder vom „Informationsfreiheitsgesetz“ (IFG). In den USA heißt es „FOIA“, benannt nach dem 1966 verabschiedeten Freedom of Information Act.
Jedes Land hat sein eigenes Gesetz – das Prinzip ist jedoch überall gleich: Behörden müssen Informationen grundsätzlich offenlegen, es sei denn, es gibt einen klar definierten, rechtmäßigen Grund für eine Geheimhaltung.
Über FOI-Gesetze können Journalist:innen Einsicht verlangen in:
- Dokumente: interne Memos, Berichte, Studien, Schriftwechsel
- Daten: Statistiken, Listen, Tabellen
- Entscheidungen: Richtlinien, Verwaltungsakte, Bescheide
- Verträge: Vergaben, öffentliche Auftragsverhältnisse
- E-Mails: behördlicher Schriftverkehr (in vielen Ländern zugänglich)
Wichtig: In den meisten Ländern muss kein Grund für die Anfrage angegeben werden. Man muss nicht nachweisen, warum man die Informationen will oder wofür sie verwendet werden. Das Recht auf Zugang ist allgemein gültig – für alle Menschen.
Jedes FOI-Gesetz enthält Ausnahmen, etwa zum Schutz der Privatsphäre, zur Wahrung der nationalen Sicherheit oder zur Vermeidung von Beeinträchtigungen laufender Verfahren. Doch viele Ablehnungen können angefochten werden – etwa durch Berufungen oder Beschwerden bei Aufsichtsstellen wie Informationsfreiheitsbeauftragten.
Kurz gesagt: Informationsfreiheitsgesetze machen das demokratische Prinzip der Transparenz zu einem Werkzeug, das Journalist:innen täglich nutzen können.
3. Welche Geschichten lassen sich mit dem IFG aufdecken?
Das Informationsfreiheitsgesetz ist nicht nur ein juristisches Recht – es ist eine journalistische Methode. Von der Lokalberichterstattung bis zur internationalen Recherche: Öffentliche Unterlagen waren Ausgangspunkt vieler aufsehenerregender Reportagen, Enthüllungen und Rechenschaftspflichten gegenüber der Öffentlichkeit.
Lassen Sie sich von unseren früheren Projekten aus anderen Ländern inspirieren!
Hier einige Beispiele, welche Arten von Geschichten durch IFG-Anfragen entstehen können:
| Themenbereich | Beispielhafte IFG-Anfrage | Potenzielle Story |
|---|---|---|
| Politik & Lobbying | E-Mails zwischen Ministerien und Privatunternehmen | Einflussnahme, intransparente Lobbyaktivitäten |
| Gesundheit | Wartelistenstatistiken von Krankenhäusern nach Region oder Alter | Regionale Ungleichheit, Überlastung des Systems |
| Öffentliche Sicherheit | Polizeiliche Einsatzberichte oder Kriminalstatistiken eines Tages | Gewaltmuster, fehlende Kontrolle |
| Bildung | Schulbudgets oder Leistungsdaten nach Bezirk | Finanzierungsunterschiede, Bildungsgerechtigkeit |
| Umwelt | Prüfberichte zu Fabriken oder Deponien | Umweltgefahren, Versagen der Aufsicht |
| Beschaffung | Neue Verträge über 100.000 € mit Privatunternehmen | Überteuerung, Interessenskonflikte |
| Infrastruktur | Berichte zu maroden Brücken, Straßen oder Gebäuden | Vernachlässigung, Sicherheitsrisiken |
| Migration | Anzahl von Abschiebungen oder Daten aus Rückführungsprozeduren | Menschenrechte, Behördenversagen |
Viele wichtige Geschichten beginnen nicht mit einem Leak, sondern mit alltäglichen Dokumenten: interne Memos, Wochenberichte, Prüfungsprotokolle oder Terminkalender. Das IFG verschafft Zugang zu diesen Informationen – oft ist es die erste Anfrage überhaupt zu einem bestimmten Vorgang.
4. So schreiben Sie eine gute IFG-Anfrage
Der Erfolg Ihrer Anfrage hängt maßgeblich davon ab, wie klar und präzise Sie sie formulieren. Sehen Sie sich Beispiele für gute Anfragen an oder nutzen Sie unsere Muster im Word-Format. Hier einige Tipps, wie Ihre Anfrage zum Erfolg führt:
Seien Sie konkret – aber nicht zu eng gefasst
Gute Formulierung: „Alle vom Gesundheitsministerium am 1. September 2025 unterzeichneten Verträge.“
Vermeiden Sie: „Alle Dokumente zu COVID-19.“
Zu breite Anfragen werden oft als „zu vage“ oder „zu aufwändig“ abgelehnt. Geben Sie konkrete Parameter an: Dokumententypen, Zeiträume, Abteilungen oder Schlagwörter.
Fragen Sie nach Dokumenten, nicht nach Meinungen
Gute Anfrage: „Bitte senden Sie die interne Richtlinie zur Behandlung von Whistleblower-Hinweisen.“
Schwache Anfrage: „Wie gehen Sie mit Whistleblowern um?“
Sie haben Anspruch auf bestehende Unterlagen, nicht auf Erklärungen oder neue Ausarbeitungen. Nutzen Sie Formulierungen wie:
- „Eine Kopie von …“
- „Statistiken oder Berichte über …“
- „Die aktuellste Version von …“
Nutzen Sie bekannte Begriffe oder Systeme
Wenn möglich, beziehen Sie sich auf:
- Dokumenttypen: „Protokolle“, „Dienstanweisungen“, „Organigramme“
- Datenbanken: z. B. „Ereignisprotokoll“, „IFG-Auskunftslogbuch“
- Rechtsgrundlagen: z. B. „gemäß § 9 IFG 2025“
5. So stellen Sie eine Anfrage
Das Stellen einer IFG-Anfrage ist in der Regel kostenlos und unkompliziert – in den meisten Ländern braucht es weder Anwält:innen noch ein spezielles Formular. So gehen Sie vor:
Schritt 1: Die richtige Stelle auswählen
Ermitteln Sie, welche Behörde die gewünschten Informationen besitzt: Ministerium, Gemeinde, Amt, Krankenhaus etc. Recherchieren Sie die zuständige IFG-Kontaktstelle.
Schritt 2: Die Anfrage schreiben
Formulieren Sie klar und enthalten Sie:
- Ihren vollständigen Namen und Kontakt (in Österreich erforderlich)
- Einen Betreff: „Anfrage gemäß IFG – [Kurzbeschreibung]“
- Eine kurze, höfliche Einleitung
- Eine präzise Beschreibung der angeforderten Information
- Die gewünschte Form (z. B. PDF, Excel)
- Eine Bitte um Empfangsbestätigung und Hinweis auf Frist
Schritt 3: Fristen kennen
In Österreich muss die Behörde innerhalb von vier Wochen antworten – entweder mit der Auskunft oder mit einer rechtlich begründeten Ablehnung.
Bleibt eine Antwort aus oder ist sie unvollständig, können Sie Beschwerde einlegen – bei einer Aufsichtsbehörde oder dem Verwaltungsgericht.
Schritt 4: Nachverfolgen, erinnern, anfechten
- Dokumentieren Sie Ihre Anfrage mit Datum und Inhalt.
- Erinnern Sie höflich, wenn die Frist verstrichen ist.
- Legen Sie im Ablehnungsfall förmlich Widerspruch ein – viele erfolgreiche Offenlegungen entstehen erst im Verfahren.
6. Was tun mit den erhaltenen Daten?
Sobald Sie Dokumente oder Datensätze erhalten, beginnt die eigentliche Arbeit. Amtliche Unterlagen sind selten fertige Geschichten — sie müssen gelesen, überprüft, analysiert und in einen Kontext gesetzt werden. So wird aus Rohmaterial journalistischer Mehrwert:
Aufbereiten und Strukturieren
- PDFs durchsuchbar machen oder in Tabellen umwandeln (Tools: Tabula, OCR-Software)
- Wichtige Zahlen oder Einträge extrahieren
- Eine einfache Tabelle erstellen, wenn es sich um Listen oder Datensätze handelt
Verifizieren und Gegenprüfen
- Dokumente mit öffentlichen Aussagen oder Medienberichten vergleichen
- Auf fehlende oder geschwärzte Seiten achten — das kann auf selektive Herausgabe hindeuten
- Kontakt mit Whistleblowern, Expert:innen oder zivilgesellschaftlichen Gruppen aufnehmen
Eine Geschichte entwickeln
- Was zeigen die Unterlagen?
- Warum waren sie bisher nicht öffentlich?
- Wer profitiert oder verliert durch diese Entscheidung oder Maßnahme?
Verwenden Sie die Dokumente, um:
- Interviews zu untermauern
- Amtsträger:innen mit Fakten zu konfrontieren
- Belege für bekannte Missstände zu liefern
- Widersprüche aufzudecken
Transparent veröffentlichen
- Wenn möglich: Scans oder Links zu Originalunterlagen bereitstellen
- Erwägen Sie Plattformen wie DocumentCloud zur Veröffentlichung
- Bieten Sie der Öffentlichkeit denselben Zugang zu Informationen, den Sie selbst hatten
7. Umgang mit Ablehnung und Gegenwehr
Nicht alle Behörden begrüßen IFG-Anfragen. Viele versuchen, Auskünfte zu verzögern, abzulehnen oder Antragsteller:innen zu entmutigen — besonders wenn es um politisch brisante Informationen geht. So reagieren Sie richtig:
Häufige Ablehnungsgründe
| Begründung der Behörde | Ihre Möglichkeiten |
|---|---|
| „Zu unkonkret“ | Anfrage präziser und enger formulieren |
| „Zu aufwändig“ | Um Teilinformationen oder Zusammenfassungen bitten |
| „Vertraulich“ | Um anonymisierte oder geschwärzte Versionen ersuchen |
| „Bereits veröffentlicht“ | Um einen konkreten Link oder Veröffentlichungsnachweis bitten |
So legen Sie Widerspruch ein
- Jedes IFG enthält ein Rechtsmittelverfahren – nutzen Sie es.
- In Österreich können Ablehnungen bei der DSB und anschließend vor Gericht angefochten werden.
- In der EU können Sie eine „bestätigende Anfrage“ stellen oder sich an den Europäischen Bürgerbeauftragten wenden.
Aufsichtsbehörden nutzen
- Österreich: Die Datenschutzbehörde (DSB)
- EU: Europäischer Bürgerbeauftragter
Tipp:
Nicht nach der ersten Ablehnung aufgeben. Viele erfolgreiche Offenlegungen erfolgen nach einem Widerspruch – oder wenn Journalist:innen die Ablehnung selbst öffentlich machen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Vorbereitung der Beschwerde. Ab September 2025 werden Rechtsanwaltskanzleien in Österreich mit uns zusammenarbeiten, um Journalistinnen und Journalisten bei Bedarf in Gerichtsverfahren zu unterstützen. Mailen Sie uns für Infos.
„Informationsfreiheit bedeutet nicht nur Zugang zu Daten – sie zeigt auch, was Behörden verbergen wollen.“
8. Ressourcen für Journalist:innen
Egal ob Sie neu im Umgang mit dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) sind oder es bereits regelmäßig nutzen – die folgenden Tools, Plattformen und Organisationen unterstützen Sie bei Ihrer Arbeit, helfen beim Formulieren besserer Anfragen und vernetzen Sie mit anderen Journalist:innen, die sich für Transparenz einsetzen.
Tools & Portale für IFG-Anfragen
- Unsere Partnerrechtsanwält:innen
Ab September 2025 werden Rechtsanwaltskanzleien in Österreich mit uns zusammenarbeiten, um Journalistinnen und Journalisten bei Bedarf in Gerichtsverfahren zu unterstützen. Mailen Sie uns für Infos. - Die Datenschutzbehörde (DSB)
Die unabhängige Bundesbehörde Österreichs, die für die Durchsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des nationalen Datenschutzgesetzes (DSG) zuständig ist und über Beschwerden nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) entscheidet. - FragDenStaat.org (Deutschland & Österreich)
Plattform vom Forum Informationsfreiheit zum Einreichen und Verfolgen von IFG-Anfragen in Österreich und Deutschland. Bietet Vorlagen, öffentliche Nachverfolgung und rechtliche Unterstützung. - AskTheEU.org
Reichen Sie Anträge auf Dokumentenzugang direkt bei EU-Institutionen ein, verfolgen Sie Antworten und sehen Sie frühere Offenlegungen ein. - MuckRock (USA)
Recherchieren und veröffentlichen Sie amtliche Dokumente von US-Behörden. Gute Quelle für Beispiele und erfolgreiche Berufungen. - FOI Directory (UK)
Datenbank mit Kontaktinformationen britischer Behörden für gezielte FOI-Anfragen. - WhatDoTheyKnow (UK)
Stellen Sie Anfragen an öffentliche Stellen im Vereinigten Königreich und durchsuchen Sie über eine Million veröffentlichte Antworten.
Leitfäden & Vorlagen
- Access Info Europe – IFG-Musterschreiben
Formulierungshilfen und rechtliche Erläuterungen für über 40 europäische Länder. - Handbuch für Investigativen Journalismus – Kapitel zu IFG
Praktische Anleitung, wie IFG-Anfragen in recherchierbare Geschichten verwandelt werden. - IRE (Investigative Reporters & Editors) Resource Center
Fokus auf die USA, aber mit vielen internationalen Beispielen zur Nutzung von durch IFG erlangten Daten.
Rechtliche Unterstützung & Interessenvertretung
- Access Info Europe
Europäische Organisation, die sich für Informationsfreiheit einsetzt. Bietet rechtliche Beratung und Forschung. - ARTICLE 19
Internationale NGO zur Förderung von Meinungsfreiheit und Zugang zu Informationen. - EPIC (Electronic Privacy Information Center)
US-Watchdog, der FOIA nutzt, um staatliche Überwachung und Technologiepolitik offenzulegen. - Open Knowledge Austria
Setzt sich für offene Daten und Transparenz-Initiativen in Österreich ein.
Beispiele für Journalismus mit IFG
- The Guardian – FOI Files
Investigativserie auf Basis von FOI-Antworten im Vereinigten Königreich. - Columbia Journalism Review – FOIA Stories
CJR veröffentlichte über 400 hilfreiche Artikel für Journalisten mit US-Beispielen, wie Redaktionen den FOIA nutzen, um Missstände aufzudecken. - Befreite Dokumente (Deutschland)
Ein öffentliches Dokumentenarchiv wird von zivilgesellschaftlichen Organisationen betrieben. Nutzerinnen und Nutzer können dort Dokumente hochladen und veröffentlichen, die sie im Rahmen von Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhalten haben.
Führende Universitätszentren für Informationsfreiheit
- Columbia University, Knight First Amendment Institute
Es schützt die Meinungsfreiheit und den Zugang zu Informationen, führt strategische FOIA-Klagen durch und untersucht staatliche Überwachung und Zensur. Es veröffentlicht forschungs- und transparenzbezogene Berichte. - Harvard University, Ash Center – Transparency Policy Project
Forschung und Advocacy zur staatlichen Transparenz, zu Open Data und partizipativer Regierungsführung. Das Ash Center fördert Best Practices in puncto Transparenz, untersucht, wie öffentlicher Informationszugang die Regierungsführung verbessert, veranstaltet Events und veröffentlicht wissenschaftliche Arbeiten. - Yale University Law School, Media Freedom and Information Access Clinic (MFIA)
Sie verteidigt die Pressefreiheit und den Zugang zu öffentlichen Akten. Sie führt FOIA- und Akteneinsichtsklagen, bildet Jurastudierende in Transparenz-Litigation aus, reicht Amicus-Curiae-Schriften ein und vertritt Journalist:innen sowie Medienunternehmen. - University of Florida, Brechner Center for Freedom of Information
Nationale Autorität in Forschung und Advocacy für den Zugang zu Regierungsinformationen. Es verfolgt bundesstaatliche und nationale Open-Government-Gesetze und unterstützt Journalist:innen mit juristischer Recherche und FOIA-Tools.